Kleine Chronik



Kleine Chronik

5. Juli 1851 
Konzessionsgesuch des Geheimen Kommerzienrates Franz Haniel an das Bergamt Düren zur Verleihung eines Grubenfeldes für die Gewinnung von Steinkohle und Eisenstein.
21. Juli 1851 
Beginn der ersten Bohrung in unmittelbarer Nähe der heutigen Schachtanlage I/H in Homberg.
15. Mai 1854 
Bei einer Teufe von 174,58 m erstmalig auf Kohle fündig geworden.
11. Februar 1857 
Erteilung der Konzession durch den Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten, von der Heydt.
Sommer 1857
Bau der ersten Beamtenhäuser.
Mai 1857 
Beginn des Abteufens von Schacht I nach dem Senkschachtverfahren.
1. Februar 1863
Einstellung von Heinrich Hochstrate. 
Im Laufe 1866    
Vorbereitungen für das Abteufen v. Schacht II.
1.Januar 1867
Knappschaftsverein Rheinpreussen gegründet. 
12. Mai 1868
Errichtung der Gewerkschaft Rheinpreussen.
30. Juni 1876
 Der Gewerkschaft Rheinpreussen wurde die Konzession für die in dem Feld „Rheinpreussen-Bleierz" vorkommenden Bleierze, Kupfererze und Schwefelkiese verliehen.
Februar 1872
In 130,9 m Teufe wurde auf Schacht II das Steinkohlengebirge erreicht.
4. Dezember 1876
Beginn der Förderung Schacht II. 
November1877    
Schacht I erreicht Steinkohlengebirge.
Im Laufe 1879
Bau einer mit der Hängebank gleich hoch liegenden Hochbrücke zur Schiffsverladung am Rhein geplant.
April 1879
Erweiterung der Rheinverladung genehmigt.
Juni 1879
Beginn der Koksproduktion ohne Nebengewinnungs-
anlagen.
März 1880
Übertragung der Arztpraxis für die Belegschaft an Dr. Bauer.
Statut für eine neu gebildete Unterstützungskasse gebilligt.
22. September 1882
Antrag von Bergleuten zur Gründung eines Knappengesangvereins.
13. Oktober 1882
Obertage-Bauten Schacht I/II im wesentlichen beendet.
22. Mai 1883
 Der Gewerkschaft wurde die Konzession für die im Feld „Rheinpreuss'en Salzwerk" vorkommenden Solquellen verliehen.
16. April 1886
Telefon nach Untertage in Arbeit genommen
24. Oktober 1887
Einstellung von Heinrich Pattberg.
10. November 1887
Beschluß, eine Feuerwache einzurichten.
Mai 1888
 Erstes Telefon in Betrieb genommen: Zum Rhein, zur Post und zu den Füllörtern Schacht I/II.
August 1888
Auftrag, auf Ländereien der Franz Haniel Erben ein Projekt für 50 bis 60 Arbeiterwohnungen durchzuführen.
Juni 1890
Erstmalig Problem Bergschäden erwähnt.
25. August 1890
Erster Krankenwagen in Bestellung gegeben.
November 1890
Elektrische Beleuchtung für die Übertageanlagen genehmigt.
Sommer 1891
Beginn der Bohrungen auf Schacht III, 
1. Dezember 1891
Beginn des Abteufens von Schacht III.
1. Dezember 1894
Steinkohlengebirge beim Abteufen von Schacht III erreicht.
Oktober 1895
Jubilargeschenk für 25Jähriges Dienstjubiläum auf 100 Mark festgelegt. Übergabe des Geschenkes an den ersten Rheinpreussen-Jubilar am 19. November 1895 durch den Grubenvorstand.
Ab Anfang 1896
Laufende Erwerbung von Grundstücken im Bereich von Schacht III.
22. Februar 1896
Neues Abteufverfahren von Pattberg soll als Patent angemeldet werden.
26. November 1897
Einreichung einer Resolution des Vereins christlicher Arbeiter wegen Erhöhung der Durchschnittslöhne und Verbesserung der Knappschaftsleistungen,
1. Januar 1898
Familienkrankenkasse gegründet. 
Januar 1898    
Erstmalig Kohlenförderung auf Schacht III.
Frühjahr 1898
Maschinelle Streckenförderung mit elektrischem Antrieb in Betrieb genommen.
2l. Januar 1900
Enteignungsverfahren im Baerler Busch zum Bau einer Bahn nach Schacht IV.
15. September 1900
Beginn des Abteufens von Schacht IV. 
13. Dezember 1900
Beginn des Abteufens von Schacht V.
Dezember 1902
Steinkohlengebirge auf Schacht IV bei einer Teufe von 131,8 m erreicht.
27. Oktober 1903
 Reale Teilung in die beiden selbständigen Felder Rheinpreussen mit rund 42000000 qm und Rheinland mit rund 51500000 qm. , •
Januar 1904
Bau einer „Menage" bei Schacht IV und V.
1. April 1904
Steinkohlengebirge auf Schacht V bei 155,5 m Teufe erreicht. •
Mai 1904
Mitglied des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats.
Im Laufe 1904
Beginn der Kohlenförderung auf Schacht IV.
In den Jahren 1904 und 1905 
Errichtung der Übertageanlagen von Schacht IV und Schacht V.
24. Januar 1905
Beschluß, alle Anlagen auf Schacht V elektrisch zu betreiben.
Januar 1905
30 Koksöfen auf Schacht IV fertiggestellt.
März 1905 
574 Wohnungen für 1,3 Millionen Mark in Auftrag gegeben.
8. Mai 1905
Erste Koksproduktion auf Schacht IV.
30. Juni 1905
Abschluß eines Stromlieferungsvertrages mit der Stadt Krefeld.
14. Juli 1905
Arbeiterausschüsse werden gesetzliche Pflicht.
2. August 1905
Genehmigung des Oberpräsidenten der Rheinprovinz zur Anlegung eines Hafens.
September 1905
Beginn der Förderung auf Schacht V. 
1. Oktober 1905    
Sterbekasse gegründet.
Im Laufe 1905
Gründung der Knappengesangvereine Schacht IV und V.
23. Januar 1906
Gaslieferungsvertrag mit der Stadt Homberg.
Januar 1906
Förderung von Schacht IV erstmalig höher als von Schacht I und von Schacht III.
15. März 1906
 Stromlieferungsvertrag mit der Stadt Homberg. 
Juni 1906
Beitritt zur Essener Berg- und Bergvorschule.
August 1906
In der Siedlung Hochstraß 1245 Wohnungen vor-    . vorhanden. Im Bau 345 Wohnungen.
22. Januar 1907
45 Koppersöfen für Schacht V in Auftrag gegeben.
26. Juni 1907
Wohlfahrts- und Unterstützungskasse der Zeche Rheinpreussen gegründet.
24. Juli 1907
Schlachthof errichtet.
Juli 1907
Einbringung von Spülversatz wird vorbereitet.
August 1907
Inbetriebnahme   von   Waschkaue,   Werkstätten und Magazin auf Schacht IV.
November 1907
Beitritt zum Verein der technischen Grubenbeamten.
Dezember 1907
Neues Statut für die Knappschaft in Angleichung an die Bochumer Statuten.
Januar 1908
Beitritt  zum  Verein  linksrheinischer  Bergbauunternehmen zur Entwässerung des niederrheinischen Gebietes.
Februar 1908
Förderung von Schacht V erstmalig höher als die von Schacht I/II.
September 1908
Erster Bericht über gute Ergebnisse mit der Schüttelrutsche, daher Aufstellung weiterer Schüttelrutschen genehmigt.
Im Laufe 1908
Ausgaben zu Verschönerungen der Siedlungen Hochheide rd. 166000 Mark, Hochstraß rd. 166000 Mark.
1. Juli 1909
Zwei Pflegerinnen für die Siedlungen eingestellt.
21. Juli 1909
Entwässerung des Essenberger Bruchs in Angriff genommen.
24. September 1909 
Gesamtzahl der vorhandenen Werkswohnungen 5768.
Zwischen 1909 und 1913
Größere Grundstückserwerbungen im Bereich von Meerbeck, Hochstraß und Baerl.
25. Januar 1910
 Einrichtung eines Arbeitsnachweises in Moers (Vorläufer des Arbeitsamtes).
23. September 1910
Abschluß eines Stromlieferungsvertrages mit dem RWE, 2 Millionen Mark Aktien erworben.
29. März 1911
Sechs elektrische Grubenlokomotiven gekauft.
26. April 1911
Staatliche Genehmigung erhalten zum Kauf des im forstfiskalischen Besitz befindlichen Baerler Busches nach jahrelangen Verhandlungen.
Februar und März 1912
Streiks auf Rheinpreussen.
25. April 1912
Bildung  der  Linksniederrheinischen  Entwässerungsgenossenschaft (Lineg) genehmigt.
20. November 1912
Genehmigung zur Anschaffung des ersten Automobils.
28. Januar 1913
Bau von 200 Wohnungen bei Schacht IV und V.
27. Februar 1913
Lineg vom Landtag in Berlin endgültig genehmigt.
24. September 1913
Beitritt  zum  neugegründeten  Bergschulverein in Moers.
26. November 1913
Einrichtung einer Konsumanstalt in Homberg genehmigt.
26. Februar 1914 
900 Morgen „Gelände" für neue Schachtanläge erworben (für Pattbergschächte).
1. April 1914
Eröffnung der Bergschule Moers.
April 1914
Stillegung von Schacht III.  
3. März 1916
Einführung des Kindergeldes.
26. Mai 1916
Neue 0,75 to Förderwagen gegen alte 0,5 to Förderwagen auf Schacht V ausgetauscht.
28. November 1917
Bildung des ersten Angestelltenausschusses.
30. Juli 1918
Beteiligung an einer gemeinnützigen Baugesellschaft in Moers.
Im Laufe 1919
Beginn der Bohrversuche im Räume Repelen-
Binsheim.
28. Januar 1920
Für 3,5 Millionen Mark Anlagen zur elektrischen Beleuchtung in allen Siedlungen beschlossen.
4. Februar 1920
Betriebsratsgesetz in Kraft getreten. 
27. April 1920
Ankauf von Häusern für rd. 800 ooo Mark.
27. April 1920
Die im Jahre 1880 gegründete Zechenunterstützungskasse wird in selbständige Kassen für jede Anlage anteilmäßig aufgeteilt.
2. Juni 1920
Neues Statut der Gewerkschaft Rheinpreussen genehmigt.
20. Januar 1921
Konsolidation der geteilten Felder Rheinpreussen und Rheinland.
1. April 1921
Familienkrankenkasse wird aufgelöst und vom Knappschaftsverein übernommen.
25. Mai 1921
400.000 Mark an die Stadt Homberg für Siedlungszwecke. 
Oktober 1921
Beinn des Unterrichts an der ersten bergmännischen Berufsschule am linken Niederrhein.
26.Januar 1926
Beschluß, unverzüglich mit dem. Abteufen von Schacht VI zu beginnen.
21. September 1922
Mechanisierung der Kokereianlage auf Schacht IV beschlossen.
Im Laufe 1922—1923
Provisorische Übertageanlagen auf Schacht VI errichtet (Mechanische- und Elektrowerkstatt, Lampenstube, • Schreinerei u.a.).
30. März 1925
Brikettfabrik Schacht I/II betriebsfertig.
3. April 1925
Reale Teilung des Grubenfeldes Rheinpreussen in die Felder Rheinpreussen mit rd. 42000000 qm und Rheinland mit rd. 51500 ooo qm.
1. Juli 1925
Über 1400 Arbeiter wegen Absatzmangel entlassen.
Im Laufe Juli 1925
Schacht I/II stillgelegt.
Einführung von Gummitransportbändern auf Schacht V.
5. Juni 1926
Steinkohlengebirge auf Schacht VI erreicht.
1. Juli 1926
Tübbing-Schacht auf Schacht VI bei 317 m Anschluß an Steinkohlengebirge erreicht.
1.Juli 1926
Reale Teilung des Grubenfeldes Rheinland in die £ eider Rheinland mit rd. 12600000 qm, Rheinland I mit 
rd. 15 200 000 qm und Rheinland II mit 23 600 ooo qm.
15. Dezember 1926
Schacht VI hat Teufe von rd. 500 m erreicht.
23. Dezember 1926
Fördersohle 500 m auf Schacht VI angesetzt.
Im Laufe 1926 
Beteiligung an der Ruhrgas AG.
26. Juli 1927
Durchschlag von Schacht V nach Schacht VI.
Oktober 1927
Schacht VI und VII erhalten den Namen „Pattberg-Schächte".
21. Dezember 1927
Beginn der regelmäßigen Kohlenförderung auf Schacht VI.
Im Laufe 1927
Beteiligung an der Ruhr-Chemie AG. 
1. Oktober 1928
Fertigstellung der Wäsche Schacht VI.
Ende 1928
Fertigstellung der ersten Koksofenbatterien auf Schacht VI.
31. Januar 1930
Bau von 100  Wohnungen  durch die Bergmannssiedlung Linker Niederrhein.
30. September 1930
Für den Bau von 240 Wohnungen in Repelen je 1900 Mark verlorener Zuschuß genehmigt.
November 1930
Beschluß, Schacht VII abzuteufen.
August 1931 
Beginn der Vorarbeiten zum Abteufen von Schacht VII.
1929—1931 
Aufbau der wichtigsten Übertageanlagen auf den Schächten VI und VII.
1. Januar 1932 
Heinrich Kost bei Rheinpreussen eingetreten.
Dezember 1932 
Erste elektrische Fördermaschine auf Schacht VII in Betrieb genommen.
Januar 1933 
Fertigstellung des Stahlbetongerüstes Schacht VI.
1. Juli 1933 
Verlegung der Verwaltung Neumühl nach Homberg.
April 1934
Pattbergkokerei an Ruhrgas AG angeschlossen. 
April 1934
Beschluß, die Konsumanstalten abzustoßen.
1. August 1934
Beginn des Leistungsnachweises der Pattbergschächte für die Syndikatsquote.
1. August 1934 
Erste Kohlenförderung von Schacht VII.
15. Oktober 1934 
Leistungsnachweis  Syndikatsquote  mit  erheblichem Übersoll erbracht.
29. Mai 1935 
Erstmalig Plan zum Bau einer Treibstoffabrik erörtert (Standort Pattbergschächte).
27. September 1935 
Reichswirtschaftsministerium mit dem Bau [ eines Treibstoffwerkes einverstanden. Gleichzeitig Plan, Schmieröle zu fabrizieren.
8. Oktober 1935
Bau einer 30000 t Benzin-Anlage ohne Bindung an das Reich beschlossen.
13. November 1935
Abbruch   von   Schachthalle, Wäsche und Brücke von Schacht I/II.
Im Laufe 1935 
Wesentliche Übertagegebäude der Pattbergschächte fertiggestellt.
Einführung von 100 Großraumwagen für Pattbergschächte beschlossen.
27. Februar 1936
Baubeginn des Treibstoffwerkes in Meerbeck.
Februar 1936
Inbetriebnahme der Zechenbahn Pattbergschächte — Bahnhof Rheinkamp.
30. Juni 1936 
Erste Besprechungen über Vertriebsplan für Benzin.
22. Juli 1936
Zwei Anlagen der Chemischen Werke in Betrieb genommen.
1.September 1936
Erste Patentanmeldung auf Treibstoffsektor.
Der erste Kesselwagen mit Benzin verläßt das Chemische Werk.
Gründung der Rheinpreussen GmbH.
Oktober 1936
Neues Verwaltungsgebäude und Kaue Pattbergschächte fertiggestellt.
30. November 1936
Genehmigung, Kapazität Chemische Werke auf 50 ooo t auszubauen. Herstellung von Toluol und von technischen Benzolen angestrebt.
Beginn des zweiten Ausbaues der Chemischen Werke in Meerbeck.
August 1937 
Inbetriebnahme einer Anlage zur Herstellung von Dieselöl.
Oktober 1937
 Abbruch und Verschrottung der Kokerei Schacht I/II.
November 1937 
Weitere Förderung des Wohnungsbauprogramms der Bergmannssiedlung Linker Niederrhein Repelen.
26. Februar 1938 
Umbau der Gestellförderung Schacht I der Pattbergschächte auf Gefäßförderung zum Einbringen der Berge.
5. Juli 1938
Anlage zur Gewinnung von synthetischen Alkoholen genehmigt. Grundsätzliche Ablehnung aller kartellmäßigen Bindungen auf dem chemischen Gebiet.
28. Februar 1939 
Eine mechanische Kohlengewinnungsmaschine in Betrieb genommen.
März 1939
Großanlage für Dieselöl-Herstellung auf den Chemischen Werken in Betrieb genommen.
20. Juni 1939
Plan, weitere 6 Reviere maschinell auszubauen.
Juni 1939
Wegen verlangter Fördersteigerung weitere Einstellung von Bergleuten und der Bau von 1550 Wohnungen im Raum Repelen als notwendig anerkannt.
25. Oktober 1939 
Bau einer Schmierölfabrik genehmigt.
Dezember 1939 
Inbetriebnahme der Alkoholanlage zur Erzeugung von Isopropyl-Alkohol und Sekundär-Butyl-Alkohol aus eigenem Gasol.
Einstellung von drei Werksfürsorgerinnen mit dem z. Zt. noch gültigen Aufgabenbereich.
1. März 1940
Beginn der Entwicklungsarbeiten zur Herstellung von Fetten.
4. April 1940
Beschluß, Schmierölfabrik im Bereich der Schachtanlage I (Anlage IV) zu errichten.
Einrichtung eines Lehrlingsheimes für Jungbergleute mit 200 Betten (eines der ersten Lehrlingsheime des Ruhrbergbaus).
Juli 1940
Beschluß, einen  Wetterschacht   bei   der  Baerler Brücke in Angriff zu nehmen.
30. Juli 1940 
„Eiserner Bergmann" erstmalig erwähnt.
30. Juli 1940
 Erstmalig Problem der Errichtung eines Hochdruck-Kraftwerkes erörtert. Als Standort werden die Pattbergschächte vorgesehen.
4. April und 28. Mai 1941 
„Eiserner Bergmann" erfüllt die Erwartungen.
April 1941  
Schmierfettanlage angelaufen.
17. Dezember 1941 
39 Morgen für Siedlungszwecke in Repelen aufgelassen (Bergmannssiedlung).
28. Februar 1942
Ersten Preis für „Eisernen Bergmann" in Höhe von 60000 Mark erhalten.
27. März 1942
Ölumsatzversuch in Waschmittel gelungen.
Juni 1942 
Für das Projekt Kraftwerk Schacht V 6,9 Millionen Mark bewilligt.
17. Juli 1942
Erster schwerer Luftangriff.
Juli 1942 
Herstellung von Aceton aufgenommen.
Februar 1943 
Erste Schmierölerzeugung in Homberg.
April 1943
Erste Totalschäden in den Siedlungen.
24. Juni 1943
Beginn des Abteufens Wetterschacht Gerdt.
Januar 1944
Erstmalig Plan eines eigenen Wasserwerkes zwischen Baerl und Orsoy erörtert.
Januar 1944 
Beteiligung am Bau von 100 Notwohnungen beschlossen.
März 1944 
Schwerer Luftangriff auf Siedlungen. Rd. 1000 Wohnungen zerstört oder schwer beschädigt.
21. Juli 1944 
Schwerer Nachtangriff auf die Chemischen Werke und Schacht V (Ausfall rd. 50 v.M.).
November 1944 
Verlegung der chemischen Betriebe in weniger luftgefährdete Gebiete in Angriff genommen.
November 1944
Kriegsschädenstatistik an Häusern: Meerbeck 100 Wohnungen zerstört, 1782 beschädigt; Homberg 286 zerstört und 1174 beschädigt. Einrichtung von Schlafstätten untertage in die Wege geleitet.
Im Laufe 1944
Erste Panzerförderer auf Schacht V im Einsatz.
2. März 1945 
Bei Tagesluftangriff 78 Tote.
5. März 1945
Besetzung der Anlagen durch amerikanische Truppen. 
Juli 1945
Beginn des Rücktransportes der verlagerten chemischen Betriebe.
Oktober 1945 
Erste Betriebsratswahl nach dem Kriege. 
Dezember 1945 
Ende der Abteufarbeiten am Wetterschacht! Gerdt (572,8 m Teufe).
Ende 1945 
Auftrag des Landes NRW, als Narkosemittel Chloräthyl herzustellen.
10. April 1946
Inkrafttreten des Kontrollratsgesetzes Nr. 22
mit betriebsverfassungsrechtlichen Rahmenvorschriften für die Betriebsräte.
6. November 1946
Die rückverlagerte Alkoholanlage wird in beschränktem Umfange wieder betriebsfähig.
Im Laufe 1946
Einrichtung der Wohnheime Pattbergschächte, Meerbeck, Schacht III und Neumühl mit rd. 1250 Betten. Außerdem Wiedereinrichtung des Berglehrlingsheimes Rheinpreussen-straße mit 108 Betten.
Frühjahr 1947
Fabrikation von Methyläthylketon auf den Chemischen Werken wiederaufgenommen.
Im Laufe 1947
Die Anlage für Schmieröl wird zur Herstellung von Waschmittelprodukten umgestellt.
Im Laufe 1947 
Demontage-Befehl für Fischer-Tropsch-Anlage. 
1. Mai 1948 
Knappenheim „Ottostraße" mit 90 Betten eröffnet.
21. Oktober 1948 
Kokerei auf Schacht IV wieder in Betrieb genommen.
Januar 1949 
Berglehrlingsheim Römereck mit 74 Betten eröffnet.
Im Laufe 1949
Beginn der Keton-Harr-Fabrikation in technischem Umfang auf den Chemischen Werken.
Im Laufe 1949
Plan für Fabrikation von pharmazeutischen Präparaten auf den Chemischen Werken.
Im Laufe 1950
Einrichtung der Silikoseforschungsabteilung.
Chemische Werke produzieren Hartharze. 
Erstmalig Urlaubsprogramm f. Rheinpreussen.
Berglehrlingsheim Wolfskuhlen mit 75 Betten eröffnet.
23. Mai 1951
Gesetz über die Mitbestimmung bei Kohle und Stahl in Kraft getreten.
30. Oktober 1951 
Abschluß eines Organschafts- und Betriebs-überlassungsvertrages zwischen der Gewerkschaft Rheinpreussen und der Gewerkschaft Neumühl.
31. Oktober 1951
Umwandlung der Gewerkschaft Rheinpreussen in die Rheinpreussen Aktiengesellschaft für Bergbau und Chemie. Vorstand und Aufsichtsrat nach den Bestimmungen des Mitbestimmungsgesetzes gewählt.
31. Oktober 1951
Umwandlung der Gewerkschaft Neumühl in die Bergbau- und Industrie AG. Neumühl.
1951 
Schmierfetterzeugung in Homberg wieder aufgenommen.
— Jugendwohnheim Tersteegenhaus mit 50 Betten eröffnet.
1952 
Baubeginn Hochdruckkraftwerk auf Schacht V. — Betriebsverfassungsgesetz verkündet. — Gründung der „Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Glückauf m.b.H."bei 90 v.H. Beteiligung von Rheinpreussen. — Bergbaujugenddorf (Pesta-lozzi) in Utfort mit 87 Betten eröffnet. — Beteiligung an einer Forschungsgemeinschaft für Gebirgsdruck auf der Schachtanlage Neumühl. — Tagesleistung der Kokereien Pattberg und Neumühl auf 3300 t erhöht.
1953 
Beginn des Wiederaufbaus der Batterie IV in Neumühl. — Endgültige Stillegung der Kokerei V mit Ausnahme des Kokereilabors und der Ferngasanlage. — Inbetriebnahme des ersten HD-Kraftwerkes. — Wohnheim Dongrathshof mit 378 Betten eröffnet. — Baubeginn eines Horizontal-Fassungsbrunnens in Niederhaien. — Beginn des Weiterteufens der Pattbergschächte.
— Erster Teil der erweiterten Wäsche Pattbergschächte in Betrieb genommen. — Ferndampfleitung von Schacht V nach Schacht IV in Betrieb genommen.
1954 
Stillegung der Kokerei Schacht IV. — Kaufmännischer Teil der neuen Hauptverwaltung in Betrieb genommen. — Knappenheim Jungborn mit 52 Betten eröffnet.—Erweiterung der Wäsche 
auf den Pattbergschächten für 500 t pro Stunde Leistung. — Knappenheim Schacht III verlegt. — Verlegung des Knappenheims „Ottostraße" und des Berglehrlingsheims „Rheinpreussenstraße" nach Schacht III. — Jugenddorf auf 144 Betten erweitert. — Wiederaufbau der Feuerwache für Berufswehr in Meerbeck. — 50 weitere Öfen auf Zentralkokerei in Betrieb genommen.
1955
 Erweiterung des Aufsichtsrates von 11 auf 15 Mitglieder. — Erste vollautomatische Fördermaschine auf den Pattbergschächten eingebaut. — Pharmaabteilung an Farbwerke Hoechst verkauft. — Ferndampfleitung Schacht V nach den Pattbergschächten in Betrieb genommen, — Bau der Schwarz-Weiß-Kaue auf den Pattbergschächten beendet. — Technischer Teil der neuen Hauptverwaltung bezogen. — Schwachgasbeimischungs-Anlage auf Zentralkokerei in Betrieb genommen. — Beginn des Ausbaues des Wetterschachtes Gerdt zum Seilfahrtsschacht.
1956 
Eröffnung des neuen Wohnheims in Neumühl mit 260 Betten. — Baubeginn 100 MW-Block (zweites Kraftwerk). — Tarifvereinbarung über die Arbeitszeitverkürzung in Kraft getreten. — Erster Ruhetag nach neuem Tarifvertrag. — Wohnheim Meerbeck mit 225 Betten in Betrieb genommen.
1951—1956  
Erweiterung der Kokerei Pattbergschächte von ioo auf 200 Öfen.
Ende 1956 
Plan, einen Zentralschacht neben Schacht V abzuteufen.

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